psychische Erkrankungen offiziell toleriert, insgeheim tabu?
Psychische Erkrankungen – wirklich toleriert?
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Glückskiller und wie du gegen sie vorgehst…

Wie unsere Gedanken unsere Seele formen

Wie unsere Gedanken unsere Seele formen

Depression

Unsere Gedanken haben großen Einfluss auf unser Wohlbefinden, denn sie bestimmen, wie du dich fühlst, wie du dich verhältst und wie du auf andere wirkst. Angeblich kann sie niemand erraten, aber dennoch spiegeln sie sich in allem was wir sind.

Gedanken beeinflussen unsere Empfindungen und damit spiegeln sie sich in unserer Mimik, unserer Körperhaltung und unserem Verhalten.

Sicherlich kennst auch du Situationen, in denen du einem Menschen im Gesicht ablesen kannst, ob ihn etwas schockiert, verärgert, verletzt oder belustigt.

Es kommt ein Gedanke auf, der ein Gefühl auslöst, das noch im gleichen Moment auf unser Gesicht projiziert wird.

Langfristig können unsere Gedanken einen positiven oder negativen Effekt haben, je nachdem, wie wir sie trainieren.

Trainieren? Ja, genau.

Wir trainieren unsere Gedanken, genauso, wie wir unsere Muskeln trainieren und kräftigen damit unseren Blick auf die Welt.

 

 

Du kannst entweder der Meister oder das Opfer deines Lebens sein.

Welchen Weg du wählst, entscheidest du allein.

 

Du hast immer die Wahl, wie du eine Situation für dich persönlich bewertest und bestimmst, ob sie dich positiv oder negativ beeinflusst.

 

 

 

Ob Glückspilz oder Pechvogel ist keine Entscheidung,

die das Leben für dich getroffen hat, sondern liegt alleine in deiner Bewertung.

Wenn du beispielsweise vor einer Gruppe von Menschen (Beruf, Studium, Schule oder Privat) etwas sagst, das fachlich nicht korrekt ist, dann hast du 2 Möglichkeiten

  1. Du schämst dich für den restlichen Tag und suhlst dich in Selbstvorwürfen, weil du etwas so Dummes gesagt hast, sodass nun jeder weiss, wie inkompetent du bist.
  2. Du denkst dir, dass niemand als Meister auf einem Gebiet geboren wurde. Auch deine Mitmenschen mussten Fehler machen, haben nicht alles auf Anhieb verstanden und auch sie haben sicherlich einmal vor einer Gruppe etwas gesagt, das im Nachhinein unpassend war.

Wenn du beispielsweise einen Auffahrunfall hast, kannst du diese Situation auf 2 Arten bewerten

  1. Ich bin ein furchtbarer Autofahrer, alles ruiniert, ich bin so ein Pechvogel
  2. Gott sei Dank ist mir nichts passiert (ist nichts Schlimmeres passiert). Was bin ich doch für ein Glückspilz.

Wie du mit der Situation umgehst, liegt in deinen Händen.

Wir befinden uns in unzähligen solcher Situationen und je häufiger wir diese für uns negativ bewerten, desto einfacher wird es, immer nur das Negative zu sehen.

Stell dir einen Muskel vor, den du ständig trainierst.

Genauso verhält es sich mit deinen Gedanken und Gefühlen. Je häufiger du diese schädigenden Gedanken aufkommen lässt, desto intensiver formen sie deine Gefühlslage und langfristig kann sich dieser Effekt nicht nur auf gedanklicher und emotionaler (psychischer), sondern auch auf physischer Ebene auswirken.

 

 

 

Zu welchen negativen Konsequenzen können diese Gedanken führen?

 

Formung deines Selbstbildes

Du beginnst mit der Zeit diesen Gedanken und Gefühlen zu vertrauen. So lange, bis du davon überzeugt bist, dass sie tatsächlich wahr sind und du als Person versagt hast

 

Beeinflussung deiner Wahrnehmung

Wenn du lange daran arbeitest, wirst du irgendwann alles in einem dunklen Licht sehen. Du wirst lernen, in jeder Situation etwas Negatives zu finden bis irgendwann alles in einem tristen Grau erscheint.

 

Auswirkungen auf dein körperliches Wohlbefinden

Körper und Geist stehen in direktem Zusammenhang und eines beeinflusst das andere, sodass deine Gedanken auch irgendwann körperliche Symptome auslösen können.

 

Veränderung deines Gehirns

Wenn wir etwas lernen schafft unser Gehirn neue Verbindungen der einzelnen Synapsen. Je häufiger du also negative Gedanken aufkommen lässt und ihnen nachgehst, desto mehr festigen sich die Verbindungen in deinem Gehirn.

 

Begünstigung selbstbestimmter Prophezeiungen

Wenn wir immer davon ausgehen, dass sich etwas für uns zum Schlechten entwickelt oder wir sowieso versagen werden, dann wird es so kommen.
Du prophezeist dir also selbst, wie furchtbar eine Situation werden wird und mit diesen Gedanken und aufkommenden Gefühlen, wirst du dich auch so verhalten.
Letztendlich, wie von dir selbst schon vorausgeahnt, wird es genau so katastrophal, wie du es dir ausgemalt hast.

 

 

What if I fall? Oh, but my darling, what if you fly?

(Was ist, wenn ich falle? Oh, aber mein Liebling, was ist, wenn du fliegst?)

 

Was nun, wenn alles ganz anders kommt, als gedacht?

Was, wenn wir siegreich aus der Schlacht gehen, anstatt zu scheitern?

 

 

 
 

 

Stehst du deinem Glück selbst im Weg?

DU HAST DIE WAHL

Du alleine entscheidest, welche Gedanken dich, deine Wahrnehmung und dein Umfeld prägen.

 

Beginnen wir einen Morgen mit dem Blick aus dem Fenster, auf eine dunkle Wolkendecke und ein tristes Regenwetter.

Scheiß Tag! Wenn das schon so losgeht, kann der Tag nur richtig mies werden.

Regenkleidung? Fehlanzeige!

Was trägt man an einem solch miesen Tag?

Nichts im Kleiderschrank, das zu diesem scheiß Wetter passt!

Du hast Recht! Regentage bedeuten immer miese Laune und wir wissen alle, dass ein Regentag auf jeden Fall in einer Katastrophe endet. War schon immer so und wird sich nie ändern.

Wirklich?

Muss es nicht und war es bestimmt auch nicht immer….

Überlege dir, ob du dich schon morgens runterziehen lasse willst, nur, weil es regnet!?!?

 

 

Auf dem Weg in die Arbeit/ Schule / Uni stehst du natürlich im Stau.

Jetzt komme ich auch noch zu spät in die Arbeit. So ein Mist. Ich wusste der Tag wird doof.

Klar, wussten wir ja schon direkt nach dem Aufstehen.

Wie sollte es auch anders kommen, kann nur Alles doof sein!

Wetter doof, Tag doof, Verkehr doof, Arbeit doof, Ich doof!

 

 

Wie wäre denn die folgende Alternative:

An dem Stau kann ich jetzt nichts ändern, ob ich mich nun ärgere oder nicht. Ich genieße noch ein bisschen die Musik im Auto und versuche die paar Minuten, die ich nun mehr für mich habe, entspannt zu genießen oder ich gehe in Gedanken schon einmal meinen Tag durch und bereite mich darauf vor.

 

In der Arbeit angekommen, wird es natürlich nicht besser und so zieht sich unsere schlechte Laune durch den ganzen Tag. Aber das war uns schon morgens bewusst, also brauchen wir uns darüber nicht wundern.

Du kannst nicht negatives denken und positives erwarten.

 

Was kannst du also tun?

 

Lass deine Gedanken nicht unbeaufsichtigt!

Wenn du merkst, dass pessimistische Gedanken in dir hochkommen oder du etwas denkt, was dich emotional negativ beeinflusst, dann stelle dir folgende Fragen:

 

  • Wie hilfreich ist dieser Gedanke?
  • Welche Auswirkungen hat dieser Gedanke auf meine Gefühle?
  • Wie viel Wahrheit steckt in diesem Gedanken?
  • Kann ich diesen Gedanken verändern, sodass er nicht mehr negativ behaftet ist? (Gibt es noch eine andere Wahrheit?)
  • Wenn ich diesem Gedanken weiterhin glaube, welche Konsequenzen sind damit verbunden?
  • Wie weit will ich mich von diesem Gedanken runterziehen lassen?
  • Kann ich diesen Gedanken in etwas Positives umformulieren?
  • Will ich diesen Gedanken?
  • Was würde ich einer geliebten Person sagen, die sich mit diesem Gedanken quält?

 

 

Führe ein Selbstgespräch

und überlege dir, wie viel Wahrheit wirklich in deinen Gedanken steckt und wie du sie positiv für dich verändern kannst.

Oft neigen wir dazu absolutistische Wörter zu gebrauchen, wie immer, alle, jedes Mal, nur und ausschließlich.

Überlege dir ob das wirklich stimmt?

Sind wirklich alle gegen dich? Ist das immer so?
Passiert das jedes Mal? Ausschließlich du bist das Gesprächsthema?

Mache dir bewusst, dass das nicht die Gedanken sind, die du denken musst!

Es sind die Gedanken, die du dir ausgesucht hast.

Du triffst alleine die Entscheidung darüber, ob diese Gedanken es wert sind, weiter verfolgt zu werden oder ob es Alternativen gibt.

Du bestimmst, ob du diesen Gedanken glauben möchtest.

Alles ist ruiniert!

Das glaube ich dir nicht! Und wenn du ehrlich bist, glaubst du es vermutlich selbst nicht!

Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille.

Welche du betrachtest, entscheidest du.

Jeder kennt schwierigen Situationen, Verluste und Herausforderungen, denen wir uns nicht gewachsen fühlen. Aber egal was sich in deinem Leben ereignet, du entscheidest, welchen Weg du gehst und welche Gedanken und Gefühle dich dabei begleiten dürfen.

 

 

Führe deine Gedanken zu Ende

Wenn du beispielsweise an einem schwierigen Punkt in deiner Partnerschaft steckst und überlegst, die Beziehung zu beenden. Vielleicht halten dich Überlegungen ab, wie „Ich werde für immer alleine bleiben!“, „Manchmal ist es ja gar nicht so schlecht!“ oder „Vielleicht ändert sich doch alles zum Guten!“ davon ab, den Schritt zu gehen, den du in Gedanken schon 1000-mal durchlebt hast.

Führe diese Gedanken bis zum Ende!

Wie realistisch ist das? Gibt es Alternativen?

Viele Menschen treffen erst spät den richtigen Partner oder müssen erst 1 oder 2 Scheidungen durchleben, bevor sie die Richtige Person finden. Manche stellen erst mit 40 fest, dass sie sich eigentlich zum anderen Geschlecht hingezogen fühlen.

All diese Menschen hatten vermutlich auch Angst immer alleine zu bleiben oder einen großen Fehler zu begehen und haben hin und her überlegt, bis sie ihre Entscheidung getroffen haben.

Wie realistisch ist das?

Niemand weiss was kommen wird, was passieren wird und wie sich alles entwickelt.

Aber wenn du dich nicht traust, neue Wege zu gehen, wirst du immer in diesem unzufriedenen Sumpf feststecken und nie erfahren, was hätte kommen können….

 

 

Gibt es Alternativen?

Ja, denn es kann sein, dass du den richtigen Partner für dich nicht findest, weil du in einer unglücklichen Beziehung gefangen bist.

Vielleicht würde es dir auch guttun, einige Zeit alleine zu sein, um dich selbst neu kennenzulernen, herauszufinden, was du wirklich willst im Leben und die Zeit für dich zu genießen, ohne, dass du dich nach Anderen richten musst.

Es gibt unzählige Alternativen zu „Ich bleibe für immer alleine“.

Und es gibt unzählige Gründe zu sagen: „Das kann ich nicht.“  oder „Das geht nicht.“

Du kannst nie wissen, wie es wirklich kommt. Demnach kannst du auch nicht wissen, ob deine negativen Gedanken wirklich wahr sind.

Wenn du vor einer schwierigen Situation oder Entscheidung stehst, mache dir klar, dass du nicht weisst, was dich erwarten wird.

Negatives Denken zieht negatives Verhalten an und damit negative Konsequenzen.

Umgekehrt: Positives Denken zieht Positives an!

 

 

 

Welchen Weg du letztendlich für dich einschlägst liegt in deiner Verantwortung.

Du entscheidest, ob das Leben, wie du es gerade führst, mit den Gedanken, die dich leiten, das Leben ist, das du dir wünschst.

Es liegt in deiner Hand, umzudenken, zu hinterfragen, nach neuen Wegen zu suchen und dein Leben für dich zu bewerten und vielleicht eine Änderung in Erwägung zu ziehen.

Du bestimmst, welche Verbindungen in deinem Gehirn trainiert werden und ob du von positiven oder negativen Gedanken und Gefühlen geleitet wirst.

Du musst deinen Gedanken und Gefühlen nicht ausgeliefert sein!

 
 

 

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