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Vom Frust- zum Genuss-Essen [Gastbeitrag]

Sonja Neumann_Pancakes

Sonja Neumann_Pancakes

Die Grenzen zwischen Genuss und Frust sind fließend. Oft bemerken wir nicht, ob wir noch essen, weil wir es genießen oder ob wir uns schon in der Frustzone befinden. Jeder von uns hat schon versucht seinen Kummer in Schokolade zu ertränken oder sich weit über das eigentliche Hungergefühl gesättigt. Emotionales Essen ist in unserer Gesellschaft nur allzu verbreitet.

Aber ab wann sprechen wir eigentlich von Frustessen? Warum glauben wir uns Stress, Kummer, Ärger oder unerwünschte Gefühle von der Seele essen zu können? Und vor Allem aber: Was können wir dagegen tun?

Sonja geht diesem Thema mit ihrem Gastbeitrag „Vom Stressessen zum Genießen“ auf den Grund.

 

Vom Stressessen zum Genießen

 

Wie fühlst du dich nach dem Essen? Vollgefuttert, schlapp und niedergeschlagen?

 
 
Sonja Neumann_Frau mit Händen vor dem Gesicht

Isst du besonders viel vor Prüfungen oder greifst du bei Frust, Einsamkeit oder Unsicherheit zu etwas Essbarem?

Wenn du diese Fragen mit ‘Ja’ beantwortest, könnte man dich als “Emotionalen Esser” bezeichnen.

 

Chips und Schokolade bei Stress und Liebeskummer

Warum machen das so viele von uns? Was ist so wirkungsvoll am Frustessen?

Klar, der Genuss während des Essens macht uns kurzfristig glücklich. Die Nahrung liefert Energie und unsere Laune wird besser.

Natürlich greifen wir in solchen Situationen bevorzugt zu eher energiedichten Lebensmitteln wie Schokolade, Kuchen oder Pizza – und nicht zur Möhre oder zum Apfel.

 
 
Sonja Neumann_Apfel

Der Körper schüttet bei hohem Zucker- oder Fettkonsum kurzfristig das Belohnungshormon Dopamin aus.

Das Stresshormon Cortisol wird weniger und die Welt sieht wieder rosig aus.

 
Sonja Neumann_Donuts

Doch wie geht es dir danach? Fühlst du dich eine halbe Stunde nach dem Essen immer noch so entspannt und glücklich? Das ist doch eher der Zeitpunkt, wenn sich das schlechte Gewissen meldet.

 

Die Eltern prägen mit

Häufig wird dieses Verhalten im Kindesalter geprägt. Etwas Süßes zur Belohnung: wenn das Kind den Teller leer gegessen oder das Zimmer aufgeräumt hat.

Das Belohnen mit Essen ist sicher der häufigste Grund, warum man auch als Erwachsener diese Gewohnheiten beibehält.

 

Ich möchte dir drei Tipps geben, wie du aus diesem Verhaltensmuster herauskommst.

 

1. Stelle dir ein paar Fragen

Der erste Schritt zu einer Veränderung ist immer das Erkennen von bestimmten Verhaltensweisen. Deshalb dokumentiere eine Woche lang dein Essverhalten.

Auf dem Weg zum Kühlschrank halte beim nächsten Mal inne und frag dich:

   Warum möchte ich jetzt essen? Habe ich wirklich Hunger?

   Wenn deine Antwort “Nein” lautet, was ist dann der Grund?

   Wie fühle ich mich nach dem Essen?

Wenn du dich dann trotzdem zum Essen entscheidest: hab einen Notfallsnack zur Hand (z.B. Rohkost oder Nüsse) und meide die ungesunde Variante.

 

2. Probleme lösen

Frage dich, wo die Ursache deines Frusts liegt. Häufig sind es offene Entscheidungen, die man vor sich herschiebt. Also: triff Entscheidungen!

Sprich deinen Ärger aus, anstatt ihn in dich ‘hineinzufressen’.

Hol dir gegebenenfalls Hilfe, um Probleme zu lösen.

 

3. Aktivität erhöhen

Bewegung hilft immer! Spaziergänge in der Natur, auf einem Minitrampolin hüpfen … mach einfach das, was dir Spaß macht! Das bringt dich auf andere Gedanken, weg vom Essen.

 

 

 
Sonja Neumann_Frau Blick auf die Berge

Fazit

Lerne, wieder bewusst auf deinen Körper zu hören! Gib ihm mal wieder die Chance, Hunger zu spüren und frage dich dann: Welches Essen könnte mir guttun?

Genieße das Essen! Nimm dir Zeit, genussvoll und aufmerksam zu essen!

Elemente aus dem Achtsamkeitstraining können dir dabei helfen.

 

Meine persönliche Lösung ist die 5:2 Regel:

An fünf Tagen in der Woche esse ich sehr gesund (kaum Zucker, überwiegend natürliche Lebensmittel, viel Gemüse…) und “sündige” kaum.

Am Wochenende freue ich mich dann auf Brötchen zum Frühstück, das leckere Stück Kuchen, gehe gerne zu einem guten Italiener und genieße das Glas Rotwein.

Genieße die positiven emotionalen Seiten des Essens!

Das bedeutet Glück!

 

Gefallen dir die Bilder in diesem Beitrag?

Dann interessierst du dich bestimmt auch für die anderen Werke von Sonja Neumann. Du erreichst Sonja und ihre Kunst auf 

https://sonja-neumann.com.

Mit diesem Gastbeitrag verbindet Sonja ihre beiden Leidenschaften Kunst und Gesundheit. Mit ihrer Kunst hält sie Momente fest, die dich daran erinnern, ein Leben im Flow zu führen.

 
Sonja Neumann

Zur Person:

Mein Name ist Sonja Neumann, ich bin verheiratet, habe drei Kinder und einen Hund.

Mit meiner Kunst halte ich schöne Momente, die du erlebt hast oder vielleicht auch noch erleben möchtest, künstlerisch fest.

Menschen in Alltagssituationen, Stillleben, Kinder und Wasser gehörten zu meinen Lieblingsmotiven (www.daily-paintings.de).

 

 

 

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