Beitragsserie Burnout – Symptome – Anzeichen – Risikofaktoren – Gefahren – Hilfe für Betroffene und Angehörige – Schnelltest

Immer schneller, immer höher, immer mehr, in kürzerer Zeit.

Mitteilungen werden in Sekundenschnelle verschickt, Nachrichtendienste informieren uns beinahe in dem Moment des Geschehens darüber, was am anderen Ende der Welt geschieht.

Alles vernetzt und alle Informationen sofort abrufbar. Nichts duldet Aufschub.

Aber nicht nur die Uhren von Politik und Wirtschaft ticken heute schneller als früher, sondern auch wir müssen uns anpassen.

Immer auf dem neuesten Stand der Technik

Ständig am Puls der Zeit

Umfassend informiert

Zu jeder Zeit Up to Date

Was ist gerade im Trend und was schon längst wieder out?

Puh, das kann Nerven kosten. Kann nicht nur, tut es auch!

Eine häufige Folge:

BURNOUT

Zunehmend leiden immer mehr Menschen unter den Symptomen, wie

  • Zustand von totaler Erschöpfung
  • Mangel an Energie
  • Schlafstörungen
  • Gefühl des Ausgebrannt seins
  • Mangel an Entspannung oder Freizeit
  • Gleichgültigkeit oder Langeweile
  • Schwächegefühle
  • Körperliche Begleiterscheinungen, wie Atembeschwerden, Übelkeit, Rückenschmerzen
  • Partnerschaftliche und/ oder familiäre Probleme
  • Selbstvorwürfe

Diese Symptome sind häufig, aber nicht nur, auf das Berufsleben zurückzuführen.

Auch im Privatleben, durch lebensverändernde Umstände, Stress und psychische Belastungen kann es zu den typischen Symptomen kommen. So unterschiedlich sich die Beschwerden bei Betroffenen äußern, so vielseitig sind auch die Ursachen.

Häufig sprechen Betroffene von Leistungsdruck, Angst vor Arbeitsplatzverlust, Einkommen als Indikator für Selbstwertgefühl, Unausgeglichene Work-Life-Balance, Geforderte Flexibilität, sowie existenzielle Sorgen und Ängste.

Burnout ist keine Depression

Burnout ist ein Zustand von Erschöpfung, der erst einmal nichts mit einer Depression zu tun hat. „Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung“ heisst die Kodierung im ICD-10(Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme – Diagnoseschlüssel: Z 73.0), wonach keine eindeutigen Symptome für die Diagnose definiert sind.

Der Grund, warum Burnout so häufig mit Depression gleichgestellt wird, liegt darin, dass

1 Burnout in den meisten Fällen zu einer Depression führt.

Durch den Dauerstress und die damit verbundenen Beschwerden, pessimistischen Gedanken und Gefühlen, entsteht ein negatives Bild auf die eigene Person, die Umwelt und die Zukunftsperspektiven.

Diesen Kreislauf gilt es bereits bei ersten Symptomen zu durchbrechen und rechtzeitig entgegenzuwirken. 

2 Burnout-Symptome auch bei depressiven Patienten zu finden sind.

Neben den Hauptsymptomen einer Depression, wie Interessenverlust, gedrückte Stimmung oder Antriebslosigkeit, weisen Betroffene meist Begleitsymptome, wie Schlafstörungen, Selbstvorwürfe, Selbstzweifel und dem Gefühl, den Herausforderungen des Alltags nicht gewachsen zu sein, auf.

Hier beginnt dann die Recherche, wie bei Huhn und Ei, nämlich “Was war zuerst da?“

Ist die Depression die Folge eines Burnouts oder sind die Symptome ein Nebenprodukt der Depression?

Und zugleich die Frage nach geeigneten Lösungsstrategien und Therapieformen.

Beitragsserie Burnout

Burnout: Symptome – Burnout ist keine Depression

Risikofaktoren Burnout

Was du tun musst, um mit Sicherheit Burnout zu entwickeln (Diesen Beitrag bitte mit Humor lesen)

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt

Wie kann ich als Angehöriger damit umgehen und wie gehe ich mit meinen Angehörigen um?

Schnelltest (kostenloser Downloadlink)


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