Was kannst du tun, wenn du erste Symptome bemerkst oder vorbeugen möchtest. Denn: „Vorsicht ist besser als Nachsticht.“

1 Achte auf körperliche Empfindungen

Dein Körper sagt dir, was er braucht und du solltest zuhören.

Wenn du merkst, dass du müde wirst, lege dich schlafen.

Wenn du zur Toilette musst, dann gehe und halte nicht ein.

Wenn du hungrig bist, dann iss etwas.

Achte auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr

Sobald du ein körperliches Bedürfnis empfindest, solltest du diesem nachgeben. Natürlich lässt sich das im Arbeitsalltag manchmal nicht so einfach umsetzten, aber versuche dich zeitnah um die Bedürfnisse deines Körpers zu kümmern.

2 Gönn dir Pausen

Es ist wichtig, sich regelmäßig Pausen zu gönnen und auch wenn nur für ein paar Minuten zwischendurch abzuschalten.

Nutze beispielsweise die Mittagspause für einen Spaziergang.

Hier habe ich dir ein paar Tipps mit 2-Minuten Entspannungsübungen zusammengestellt, die du in deinen Alltag integrieren kannst:

3 Nutze deine Freizeit auch als Freizeit

Sei aktiv, verbringe deine Zeit im Freien und treffe dich mit Freunden und Familie.

Lass Geschäftshandy und Laptop zu Hause oder gleich im Büro.

Versuche die Zeit für dich nicht vor dem Fernseher zu verbringen, sondern unternimm etwas.

4 Schaffe Ausgleich

Viele nutzen Sport, um nach der Arbeit abschalten zu können. Aktivitäten, wie

  • Fitnessstudio
  • Sport im Verein
  • Fitness-Kurse
  • Workouts zur Entspannungsförderung

Können helfen, einen Ausgleich zum Alltag zu schaffen.

Häufig genügt aber bereits ein Spaziergang oder eine Radtour.

Wenn die sportliche Variante nichts für dich ist, kannst du auch andere Entspannungsmöglichkeiten, wie z.B. Meditation oder Mandalas malen für dich ausprobieren.

Hier findest du eine Übersicht von Entspannungstechniken, die du anwenden kannst.

5 Schalte ab

Nach Feierabend solltest du keine Emails lesen oder sogar beantworten.

Nutze die Zeit für dich, dein soziales Umfeld und nicht, um noch etwas für die Arbeit zu erledigen.

Es ist DEINE Zeit, die dir auch zusteht.

Niemand sagt Danke, wenn du wegen Überbelastung arbeitsunfähig bist.

6 Selbstwert

Dein Selbstwert sollte nicht von deiner Arbeitsleistung bestimmt werden. Erfolg und Beruf sind nicht die Maßstäbe, an denen du dein Selbstbild festmachen solltest.

Perfektionistische Leistungsansprüche sollten nicht als Indikator für dein Selbstbewusstsein gelten. Überprüfe deine Ansprüche und akzeptiere deine persönlichen Grenzen. Lerne Nein zu sagen und gleichzeitig aber Hilfeleistungen und Unterstützung anzunehmen.

Erkenne deine Erfolge auch als Erfolge an und sei stolz auf dich selbst. Bringe dir selbst Lob und Wertschätzung entgegen.

7 Suche das Gespräch

Du kannst sowohl mit Gleichgesinnten, als auch mit Familie, Bekannten, einem Arzt oder im Rahmen einer Therapie über deine Probleme sprechen. Überlege, wie du Gegenmaßnahmen in deinen Alltag integrieren kannst und fordere Unterstützung aus deinem Umfeld.

Spreche Notfalls mit deinem Vorgesetzten oder Personalabteilung, wie dein Arbeitspensum reduziert werden kann, um Folgeschäden zu vermeiden.

Auch viele Krankenkassen und Kliniken bieten mittlerweile Angebote zur Stressreduktion und Präventionsmaßnahmen an.

Beitragsserie Burnout

Burnout: Symptome – Burnout ist keine Depression

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Was du tun musst, um mit Sicherheit Burnout zu entwickeln (Diesen Beitrag bitte mit Humor lesen)

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