Risikofaktoren
Burnout: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt
Anleitung, Burnout
Anleitung, wie du Burnout entwickelst

Burnout: Vorsicht ist besser als Nachsicht

Vorsicht Burnout

Burnout

Was kannst du tun, wenn du erste Symptome bemerkst oder vorbeugen möchtest. Denn: „Vorsicht ist besser als Nachsticht.“ Burnout kann man vorbeugen, wenn man nur einige Tipps beherzigt und sich ein wenig um sich selbst kümmert. Dazu zählen beispielsweise, auf den Körper zu hören, sich regelmäßig Pausen zu gönnen, sich Hilfe zu holen oder das Selbstbild nicht von der Arbeitsleistung abhängig zu machen.

 

 

1 Achte auf körperliche Empfindungen

Dein Körper sagt dir, was er braucht und du solltest zuhören.

Wenn du merkst, dass du müde wirst, lege dich schlafen.

Musst du zur Toilette, dann gehe und halte nicht ein.

Bist du hungrig, dann iss etwas.

Achte auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr

Sobald du ein körperliches Bedürfnis empfindest, solltest du diesem nachgeben. Natürlich lässt sich das im Arbeitsalltag manchmal nicht so einfach umsetzten, aber versuche dich zeitnah um die Bedürfnisse deines Körpers zu kümmern.

Nährstoffmangel oder -überdosierung kann nicht nur Auswirkungen auf unseren Körper haben, sondern uns auch psychisch belasten.

 

 

Wie Nährstoffmangel oder -überdosierung unser Wohlbefinden beeinflusst

2 Gönn dir Pausen

Es ist wichtig, sich regelmäßig Pausen zu gönnen und auch wenn nur für ein paar Minuten zwischendurch abzuschalten.

Nutze beispielsweise die Mittagspause für einen Spaziergang, Gönn dir eine Auszeit, mache regelmäßige Entspannungsübungen, auch wenn nur für 2 Minuten.

 

 

 

3 Nutze deine Freizeit auch als Freizeit

Sei aktiv, verbringe deine Zeit im Freien und treffe dich mit Freunden und Familie.

Lass Geschäftshandy und Laptop zu Hause oder gleich im Büro.

Versuche die Zeit für dich nicht vor dem Fernseher zu verbringen, sondern unternimm etwas.

 

 

 

Alleine sein will gelernt sein

4 Schaffe Ausgleich

Viele nutzen Sport, um nach der Arbeit abschalten zu können. Aktivitäten, wie

 

  • Fitnessstudio
  • Sport im Verein
  • Fitness-Kurse
  • Workouts zur Entspannungsförderung

Können helfen, einen Ausgleich zum Alltag zu schaffen.

Häufig genügt aber bereits ein Spaziergang oder eine Radtour.

Wenn die sportliche Variante nichts für dich ist, kannst du auch andere Entspannungsmöglichkeiten, wie z.B. Meditation oder Mandalas malen für dich ausprobieren.

 

 

5 Schalte ab

Nach Feierabend solltest du keine Emails lesen oder sogar beantworten.

Nutze die Zeit für dich, dein soziales Umfeld und nicht, um noch etwas für die Arbeit zu erledigen.

Es ist DEINE Zeit, die dir auch zusteht.

Niemand sagt Danke, wenn du wegen Überbelastung arbeitsunfähig bist.

psychische Erkrankungen offiziell toleriert, insgeheim tabu?

6 Selbstwert

Dein Selbstwert sollte nicht von deiner Arbeitsleistung bestimmt werden. Erfolg und Beruf sind nicht die Maßstäbe, an denen du dein Selbstbild festmachen solltest.

Perfektionistische Leistungsansprüche sollten nicht als Indikator für dein Selbstbewusstsein gelten. Überprüfe deine Ansprüche und akzeptiere deine persönlichen Grenzen. Lerne Nein zu sagen und
gleichzeitig aber Hilfeleistungen und Unterstützung anzunehmen.

Erkenne deine Erfolge auch als Erfolge an und sei stolz auf dich selbst. Bringe dir selbst Lob und Wertschätzung entgegen.

 

 

7 Suche das Gespräch

Du kannst sowohl mit Gleichgesinnten, als auch mit Familie, Bekannten, einem Arzt oder im Rahmen einer Therapie über deine Probleme sprechen. Überlege, wie du Gegenmaßnahmen in deinen Alltag
integrieren kannst und fordere Unterstützung aus deinem Umfeld.

Spreche Notfalls mit deinem Vorgesetzten oder Personalabteilung, wie dein Arbeitspensum reduziert werden kann, um Folgeschäden zu vermeiden.

Auch viele Krankenkassen und Kliniken bieten mittlerweile Angebote zur Stressreduktion und Präventionsmaßnahmen an.

 

 

Beitragsserie Burnout

 

Burnout: Symptome – Burnout ist keine Depression

 

Risikofaktoren Burnout

 

Was du tun musst, um mit Sicherheit Burnout zu entwickeln (Diesen Beitrag bitte mit Humor lesen)

 

Vorsicht ist besser als Nachsicht

 

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt

 

Wie kann ich als Angehöriger damit umgehen und wie gehe ich mit meinen Angehörigen um?

 

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