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Anker im Sturm des Lebens

Anker im Sturm des Lebens

Anker im Leben, Säulen, Stützen

 

Vielleicht schon, abe es fällt uns unglaublich schwer, uns über Wasser zu halten oder nicht fortzutreiben. Das was uns bisher festgehalten hat und dafür gesorgt hat, das wir nicht davon geschwemmt werden, hält uns nun nicht mehr.

Menschen tendieren dazu, sich einen Anker zu suchen und daran festzuklammern.

Dieser Anker kann beispielsweise der Partner, die Arbeit, Sport oder Kinder sein. Wir klammern uns daran, mit der Gewissheit, dass er uns ewig festhält.

Und schließlich bricht er doch weg…

Wir verlieren vielleicht unseren Partner, die Kinder werden selbständig und verlassen das Nest, wir werden entlassen oder pensioniert, erleiden eine Verletzung oder Erkrankung, die uns einschränkt und dazu führt, dass sich unser Leben verändert.

Wenn wir nur einen Anker haben, der uns auf Kurs hält, wird es schwer diesen Kurs zu halten, wenn der Anker wegbricht.

Aus diesem Grund sollten wir immer versuchen, uns nicht nur auf eine Sache in unserem Leben zu konzentrieren und dieser unseren gesamten Lebensinhalt widmen.

Wenn uns nämlich diese eine Sache abhandenkommt, was bleibt dann noch?

 

 

 

 
 
 

 

Lebensanker

Beziehung und Partnerschaft

Selbstverständlich ist unser Partner ein fundamentaler Bestandteil unseres Lebens und natürlich stützen und bauen wir auf unsere Beziehung. Nichtsdestotrotz können wir diesen Anker verlieren und täten gut daran, in diesem Fall auf weitere Anker zurückgreifen zu können.

 

 

Lebensanker

Beruf und Karriere

Arbeit ist das halbe Leben. Wenn wir der Arbeit, der Firma, der Karriere nun aber den größten Teil unseres Lebens widmen, was tun wir, wenn wir den Job verlieren? Was bleibt dann noch, wenn dieser Anker, der unser gesamten Leben gefüllt hat, nun wegbricht?

 

Lebensanker

Kinder und Familie

Natürlich spielen Kinder und Familie eine zentrale Rolle und fordern viel Zeit und Aufmerksamkeit, aber auch sie sollten nicht den einzigen Anker bilden. Irgendwann sind sie erwachsen, unabhängig und brauchen keine Betreuung mehr. Was fangen wir dann mit unserem Leben an, wenn unsere Hilfe nicht mehr benötigt wird?

 

Lebensanker

Gesundheit und Fitness

Gesundheit, Fitness und Hobbies sind -keine Frage- sehr wichtig für ein ausgeglichenes Leben. Häufig passiert es aber, dass wir dem Sport oder Hobby zu viel Raum in unserem Leben einräumen und nur noch nach der nächsten Herausforderung gieren, sodass kein Platz mehr für weitere Anker bleibt.

Ob wir nun von Ankern sprechen, von Säulen des Lebens, von verschiedenen Standbeinen oder einem Netz, die Message bleibt die gleiche:

Verteile die Anker deines Lebensschiffes auf die umliegenden Inseln, damit du im Falle eines Sturmes, nicht vom Kurs abtreibst.

Baue dein Lebenshaus auf verschiedene Säulen, sodass du nicht zusammenbrichst, wenn eine dieser Säulen wegbricht

Fokussiere dich nicht ausschließlich auf einen Bereich in deinem Leben, sondern schaffe Raum für verschiedene Anker.

Man darf das Schiff nicht an einen einzigen Anker und das Leben nicht an eine einzige Hoffnung binden

Manche Lebensereignisse sind vorhersehbar, wie die Beendigung des Arbeitsverhältnisses und der Beginn des Rentenalters, aber auch, dass unsere Kinder irgendwann ein Alter erreichen, indem sie uns nicht mehr brauchen.
Und trotzdem sind viele Menschen auf diese neuen Gegebenheiten und veränderten Lebensumstände nicht eingestellt. Sie sind mit der neu geschaffenen Freizeit eher überfordert, als dass sie diese genießen könnten.

Es dauert seine Zeit, sich an veränderte Lebensbedingungen zu gewöhnen.

Hätten diese Personen die Anker in ihrem Leben gleichmäßig verteilt und nicht nur ihren Fokus auf Arbeit oder Kinder gelegt, könnten sie zuversichtlich in diesen neuen Lebensabschnitt starten, ohne mit der Veränderung überfordert zu.

Aber auch unvorhersehbare Ereignisse, wie der Verlust des Partners können Menschen vor die vielleicht größte Herausforderung ihres Lebens stellen.

Es ist wichtig, auch in solchen Fällen verschiedene Anker zu haben, an denen man sich festhalten kann.

Auch ist es wichtig, beim Verlust eines Ankers, sich nicht krampfhaft an einen anderen zu klammern.

So tendieren wir dazu, uns beispielsweise in die Arbeit zu stürzen oder exzessiven Sport zu betreiben, weil uns der Hauptanker entrissen wurde.

Mache dir die Anker in deinem Leben bewusst und vertreile sie gleichmäßig auf die umliegenden Inseln, sodass du im Falle eines Sturmes sicher sein kannst, nicht den Halt zu verlieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

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