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Caro im Chaos – Geburtstagsvorbereitung

6 Gründe, warum Haustiere Glück und Gesundheit steigern

Das Haustiere unsere Wohlbefinden steigern, hat man schon oft gehört. Wer ein Tier hat oder einmal hatte, kennt das Gefühl von Zufriedenheit, wenn man mit diesem zusammen ist.
Bei den meisten von uns wird der Vierbeiner zum Familienmitglied. Wir kümmern uns, sorgen uns, erfahren Zuneigung und genießen die Zeit, die wir miteinander verbringen dürfen.
Aber Tiere können mehr, als nur ein spaßiger Begleiter sein.
6 Gründe, warum ein Haustier glücklich macht und die Gesundheit steigert:

 

 

#1 Das Hormon Oxytocin

Oxytocin, auch bekannt als das „Bindungs- oder Kuschelhormon“ wird ausgeschüttet, wenn wir ein Gefühl von Nähe, Zuneigung, Geborgenheit und Zufriedenheit erfahren. Wir schütten Oxytocin aber nicht nur aus, wenn unserem Partner nahe sind, sondern auch, wenn wir mit unserem Haustier kuscheln.
Tierbesitzer kennen sicherlich das Gefühl, wenn wir von einem gestressten Tag nach Hause kommen und beim Kontakt mit einem Tier eine Art Glückseligkeit erleben, die uns den Stress des Alltags vergessen lässt. Oxytocin steigert nicht nur unser Wohlbefinden und soziale Bindungen, sondern es senkt auch den Blutdruck und Cortisolspiegel (Stresshormon). Wir sind ausgeglichener, zufriedener und weniger gestresst.

 

Alex von Pfoetchengerecht

Quelle:: GT Kreativdesign / Model: Alex von Pfoetchengerecht.de


 

 

#2 Stressabbau

Das Kuscheln, Streicheln und die Anwesenheit unserer Begleiter, wirkt stressabbauend. Wobei es unwichtig ist, ob wir eine Katze, einen Hund, ein Kaninchen streicheln oder nur die Fische im Aquarium beobachten. Jede Art von Haustier wirkt unserem erhöhten Stresslevel entgegen.
Das liegt einerseits an der Ausschüttung des Hormons Oxytocin, aber auch daran, dass ein Spaziergang mit einem Hund oder das Betrachten von Fischen einen Ausgleich schafft. Automatisch fahren wir unser Stresslevel herunter, wenn wir ein Tier streicheln, beobachten oder mit ihm spazieren gehen.

Aber auch einfach zuzusehen, wie die Vögel am Himmel ihre Kreise ziehen, lässt uns entspannen.
Diese Aktivitäten passieren nämlich nicht hektisch, wie so vieles andere in unserem Alltag und lassen uns für einen Moment zur Ruhe kommen.

 

 

#3 Psychisches Wohlbefinden

Neben der Stressbewältigung wirken Haustiere beruhigend und unterstützend. In einer Studie mit Probanden, die psychische Probleme hatten, wurde nachgewiesen, dass das Haustier einen positiven Effekt auf die psychische Gesundheit hatte.
Sie schaffen das Gefühl, auch schwierige Situationen bewältigen zu können und sind stets ein wertvoller Begleiter und Unterstützer. Besonders dann, wenn sich die Interaktion mit anderen Menschen als schwierig erwies. Denn, Tiere verurteilen nicht.

 

 

„Es sind die ohne Schuhe, die jeden Weg mit uns gehen.
Die ohne Geld, die uns all das geben, was unbezahlbar ist.
Es sind die, die nichts versprechen, die uns niemals enttäuschen.
Jene, die nichts besitzen, die uns oft mehr geben können, als die meisten Menschen.“

 

Nicht umsonst gibt es inzwischen Tiergestützte Therapieverfahren, die sich genau diesen Effekt zu Nutze machen. Bei Sprachstörungen, Sprachbarrieren, Gehörlosigkeit und Autismus gilt beispielsweise die hundegestützte Psychodiagnostik als besonders effektiv. Auch bei Depression und Angststörungen kommen Tiere zum Einsatz. So beispielsweise in der Rhein-Jura-Klinik. Hier werden Therapiehunde eingesetzt, die selbst auch ein schweres Schicksal erlitten haben.

Lamas, mit ihrer zurückhaltenden, aber auch freundlichen und neugierigen Art, unterstützen bei der Entwicklungsförderung, sowie in pädagogischen und therapeutischen Anwendungsgebieten.

 

 

#4 physische Gesundheit

Nicht nur beim Thema psychisches Wohlbefinden, sondern auch in Sachen körperliche Gesundheit haben Tierbesitzer einen Vorteil.
Hundehalter sind beispielsweise gezwungen, sich täglich zu bewegen und das Haus zu verlassen. Dass eine tägliche Dosis Bewegung gesundheitsfördernd wirkt, ist niemandem neu. Ein gemütlicher Spaziergang lässt dazu auch die Alltagssorgen für einen Moment vergessen.
Aber nicht nur die Bewegung, sondern auch das Streicheln und Kuscheln mit einem Tier, reduziert nachweislich Stress und senkt den Blutdruck aufgrund der verminderten Ausschüttung des Stresshormons Kortisol.
Zudem konnte eine positive Wirkung auf Erkrankungen, wie Depression, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Angststörungen nachgewiesen werden.
Auch bei körperlichen Beschwerden haben sich tiergestützte Therapien bewährt. So wird beispielsweise die so genannte Hippotherapie (Pferdetherapie) nicht nur bei psychischen, sondern auch bei körperlichen Beschwerden angewendet.

 

 

 

#5 Türöffner

80% der Tierhalter bestätigen, dass Haustiere soziale Kontakte fördern. Nicht nur, weil man beim Gassi gehen automatisch mit anderen Menschen in Kontakt kommt, sondern weil das Haustier auch ein sehr beliebtes Gesprächsthema ist.
Tierbesitzer können sich stundenlang über den geliebten Vierbeiner unterhalten.
Und auch im Büro lockern Hunde die Stimmung und Atmosphäre auf. Ärger mit Kunden oder Stress im Tagesgeschäft lassen sich einfach wegkraulen. Aber auch den Blick vom Computer, ein paar Minuten auf das Büro-Aquarium gerichtet, schafft einen Ausgleich und sorgt für Entspannung.

 

 

„Haare lassen sich wegfegen. Pfotenabdrücke lassen sich wegwischen.
Doch die Spuren, die sie in unserem Herzen hinterlassen, bleiben für die Ewigkeit“

 

 

#6 Tier und Kind

Kinder, die ein Haustier haben, zeigen in im Vergleich mit Gleichaltrigen ohne Haustier einige positive Effekte. Sie haben beispielsweise eine besser ausgeprägte Sozialkompetenz (Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme) und ein höheres Verantwortungsbewusstsein.
Von klein auf lernen sie, auf die Bedürfnisse des vierbeinigen Begleiters Rücksicht zu nehmen und ab und an die eigenen Bedürfnisse hintenanzustellen.
Gleichzeitig schaffen Tiere ein Gefühl von Zuneigung, Wertschätzung und Respekt.
Immer häufiger werden daher in Schulen und Kindergärten Tiere eingesetzt, die neben dem Wohlbefinden auch das Klima innerhalb der Gruppe verbessern.

Nebenbei profitieren Kinder mit einem Haustier von weiteren Vorteilen. Tiere sind nicht nur ein treuer Begleiter, sondern auch Lehrer.

Das Kind muss lernen, mit dem Tier umzugehen und Verantwortung für Pflege und Fürsorge zu übernehmen. Außerdem fördern sie das Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und Kommunikationsfähigkeit der Kinder, sowie die motorische, emotionale und soziale Entwicklung.

 

 

 


 

Studien, die belegen, dass Haustiere glücklich machen und die Gesundheit fördern

So berichtet die FAZ in dem Artikel „Streicheln gegen Stress“ beispielsweise von Studien in Niederlande, die belegen, dass bei Studierenden das Streicheln eines Hundes das Stressempfinden senkt.
Deshalb wurde in der Universität Amsterdam einen Raum eingerichtet, in dem Studierende mit Welpen kuscheln dürfen.

In einer Studie mit 48 hypertonischen Freiwilligen, die hohen Belastungen ausgesetzt sind, wurden der einen Hälfte blutdrucksendende Mittel verabreicht, die andere Hälfte schaffte sich ein Haustier an. Der Blutdruck der Tierbesitzer stieg unter Stress nur halb so hoch an, wie der Puls der Vergleichsgruppe, so die Ergebnisse der Buffalo University in New York.

240 Probanden mit und ohne Haustier wurden vom gleichen Forscherteam physischen und psychischen Stress ausgesetzt. Dabei wurden Plusfrequenz und Blutdruck gemessen. Das Ergebnis zeigte, dass die Testpersonen alleine am meisten gestresst waren. War das Haustier anwesend, sank das Stresslevel sogar mehr, als wenn nur der Partner zugegen war.

Eine Studie der Eastern Kentucky Univerity kam zu der Erkenntnis, dass Hunde im Büro nicht nur das Betriebsklima auflockern, sondern die Angestellten auch besser gelaunt und motivierter zur Arbeit kamen.

Tiere fördern also nachweislich unser Wohlbefinden in allen Lebenslagen. Sei es als treuer Lebensbegleiter oder nur für zwischendurch am Arbeitsplatz oder Schule / Universität. Das ist auch der Grund, warum sich Katzencafes immer größerer Beliebtheit erfreuen.
Tiere werden mehr und mehr als Unterstützung bei der Heilung psychischer und körperlicher Erkrankungen eingesetzt.

Dein Haustier tut also sehr viel für dich und in diesem Zusammenhang wollen wir natürlich auch die Gegenfrage stellen:

 

 

Was kannst du für dein Tier tun?

 

#1 Achte auf gute Lebensbedingungen

Dies beinhaltet ausreichend Platz und die Zeit, sich um das Tier zu kümmern. Ein Hund braucht regelmäßig Auslauf und bei Katzen, die keine Freigänger sind, sollte innerhalb der Wohnung ein entsprechender Ausgleich geschaffen werden (Kratzbaum, Spielzeug, …)
Informiere dich ausführlich darüber, wie artgerechte Lebensbedingungen aussehen, bevor du dir ein Tier anschaffst.

 

 

#2 Eine gute, nahrhafte und ausgewogene Ernährung.

Als Tierhalter solltest du wissen, welche Pflanzen und Lebensmittel giftig sind für deinen Mitbewohner. Achte darauf, dass du dein Haustier nicht unnötigen Gefahren aussetzt.

Alex von pfoetchengerecht.de bietet neben einer individuellen Ernährungsberatung für Hunde auch kostenlose Infos zum Thema richtige Ernährung an.

Was gehört in den Futternapt?

Welche Nahrungsmittel sind giftig für meinen Hund?

 

Annika von katzekittenkater.de hat neben einer Online-Katzenberatung einige kostenlose Ratschläge für alle Katzenliebhaber im Angebot.

 

 

#3 Ein Tier kann teuer werden.

Auch das solltest du bei der Anschaffung berücksichtigen. Besonders dann, wenn das geliebte Haustier krank wird und vielleicht auf Medikamente angewiesen ist. Aber auch die Unterhaltung ohne Krankheit macht sich monatlich im Geldbeutel bemerkbar.
Berücksichtige die finanzielle Belastung, die ein Tier mit sich bringt.
Es wäre sehr schade, wenn du es aus solchen Gründen nicht behalten könntest.

 

 

„Es gibt Zeiten, in denen man die Stille der Tiere braucht,
um sich von den Menschen zu erholen“

Sylvia Raßloff

 
 

 

 

 
 

 

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