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5 Tipps und Tools für dein Selbstmanagement

Selbstmanagement

5 Tipps für dein Selbstmanagement

Ursache von Stress und der Langzeitfolge Burnout ist meist ein schlechtes Selbstmanagement. Wir wollen zu viel auf einmal, in zu kurzer Zeit, wir verzetteln uns, arbeiten wild durcheinander und planlos vor uns hin.

Nachdem mein Artikel 10 Tipps für dein Zeitmanagement sehr beliebt war, möchte ich hier einige Tipps für dein Selbstmanagement vorstellen.

Natürlich spielt auch Zeitmanagement beim Selbstmanagement eine wichtige Rolle, aber Selbstmanagement ist mehr und kann mehr als nur seine Zeit sinnvoll und optimal zu nutzen:

 

Was bedeutet nun Selbstmanagement?

 

  • Ziele kennen und wissen, wo die Reise hingeht
  • Die richtige Vorbereitung und Planung
  • Selbstorganisation
  • Eigenmotivation
  • Persönliche Stärken und Schwächen kennen

 

#1  Ziele setzen

 

Zielstrebigkeit ist eine der wesentlichen Voraussetzungen für Erfolg im Leben, egal welches Ziel man verfolgt.

John D. Rockefeller II.

Zu wissen, was meine kurz-, mittel- und eventuell auch langfristigen Ziele sind, ist sowohl für Selbst-, als auch Zeitmanagement unerlässlich.

Ein Ziel gibt deiner Reise einen Sinn.

Dabei ist es unwichtig, ob es sich um ein berufliches oder privates Vorhaben handelt, denn erst, wenn du dein Ziel kennst, kannst du dir Gedanken über den Weg dorthin machen.

Um dein Ziel richtig zu definieren, kannst du dir folgende Fragen stellen:

 

  • Wie soll das finale Ergebnis aussehen?
  • Was möchte ich in den nächsten 6 Monaten erreicht haben?
  • Und in den nächsten 12 oder 18 Monaten?
  • Wo will ich in 5 Jahren sein?
  • Welche Lebensziele habe ich?
    • Haus, Kinder, Familie – Wo? Wie groß? Wie viele Kinder?
    • Karriere – Welches Level möchtest du erreichen? Bis wann?
    • Die Welt bereisen – Wohin? Wann? Mit wem?
    • Mehr Zeit –Mit wem? Wofür?

 

 

#2  Planung

Man sagt nicht umsonst: „Planung ist das halbe Leben.“

 

Gib mir 6 Stunden einen Baum zu fällen und ich werde die ersten 4 mit dem Schärfen der Axt verbringen.

Abraham Lincoln

 

Ergänzend zu dem Artikel Planen – aber richtig! habe ich dir hier zusammengefasst, was dir eine gute Planung bringt:

Mehr…

  1. Struktur
  2. Zeit
  3. Geld
  4. Flexibilität
  5. Ausgeglichenheit

Einen Plan zu haben, um den Kurs bestimmen zu können und die Segel richtig zu setzten, ist wichtig für ein gutes Selbstmanagement.

 

Es plant niemand zu versagen, aber die meisten versagen beim Planen.

Axel Haitzer

 

#3  Dringend nicht mit Wichtig verwechseln

Es gibt Aufgaben, die sind dringend und es gibt solche, die wichtig sind. Beides voneinander zu trennen ist sehr wichtig.
Auf Dringendes sollten wir sofort reagieren und ihnen unsere volle Aufmerksamkeit widmen. Diese können auch wichtig sein, sind es aber nicht immer.

Wichtige Dinge betreffen unsere mittel- und langfristigen Ziele.

Wenn du also abwägen musst, ob eine Aufgabe dringend, wichtig oder dringend und wichtig ist, dann stell dir folgende Frage:

 

  • Welche Auswirkungen hätte es, wenn ich diese Aufgabe nicht sofort erledige?
    • In den nächsten 5 Minuten
    • Im Laufe des Tages
    • In diesem Monat
    • Im nächsten Jahr

Beachte, dass manche für den Moment unwichtigen Aufgaben, die wir vor uns herschieben, irgendwann unangenehm dringend werden können.

Wäge also ab, nach Wichtigkeit und Dringlichkeit. Nicht nur für den Moment oder diesen Tag, sondern auch für die nächsten Monate.

 

#4  Die Multitasking-Lüge

Ich entschuldige mich vorab bei allen Frauen, die das hier lesen. Sorry Ladies, Multitasking ist eine weitverbreitete Lüge und auch ihr seid nicht wirklich Multitasking fähig.

Niemand kann sich mit gleicher Qualität mehreren Dingen zur gleichen Zeit widmen.

Wenn wir beispielsweise telefoniere und gleichzeitig eine E-Mail schreiben, bleibt eines von Beidem auf der Strecke. Unser Gehirn ist
nicht darauf ausgelegt, sich mit zwei oder mehr Dingen gleichzeitig zu beschäftigen.

Daher solltest du dich auf eine Sache konzentrieren, der du deine volle Aufmerksamkeit schenkst, um effektiver zu arbeiten.

Wenn du von jeder Sache nur die Hälfte mitbekommst, bringt dir das gar nichts. Du musst hinterher nochmal nachfragen, nachlesen oder irgendwo her die fehlenden Informationen besorgen, was dich effektiv mehr Zeit kostet, als Eines konzentriert zu Ende zu bringen.

 

#5  Gewohnheiten verändern

Häufig sind es unsere schlechten Gewohnheiten, die uns daran hindern unsere Ziele zu erreichen und unser volles Potenzial zu entfalten.

Schlechte Gewohnheiten abzulegen ist ein Veränderungsprozess, der nicht mit einem Fingerschnippen passieren kann, sodass ich diesem Thema einen eigenen Beitrag gewidmet habe:

8 Schritte, um schlechte Gewohnheiten abzulegen.

 

Mit etwas Geschick kann man aus den Steinen, die einem in den Weg gelegt werden eine Treppe bauen.

Robert E. Lembke

 

Weiter hilfreiche Tipps und Tools, wie die ABC Analyse, das Eisenhower Quadrat oder die ALPEN Methode findest du hier:

 

Außerdem: Kennst du deine Zeitfresser?

 
 
 
 

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