Wir verbringen viel Zeit mit unnötigen Dingen, die unsere Zeit manchmal gar nicht wert sind. Nutze ein paar Minuten dieser Zeit für dich!

Übung 1: Atemübungen

Wenn wir gestresst sind oder Angst haben, beschleunigt sich unsere Atmung. Anders herum, wenn wir bewusst unsere Atmung regulieren und langsam und tief atmen, suggerieren wir unserem Körper, dass die Angst, der Stress und die Anspannung vorüber sind und er sich entspannen kann.

Versuche ganz bewusst tief einzuatmen, zu spüre, wie die Luft bis in den Bauch strömt und wieder heraus. Diese Übung kannst du auch in der Öffentlichkeit oder während der Autofahrt durchführen. Du musst dabei nicht laut schnaufen, sondern kannst einfach leise tief einatmen, dich darauf konzentrieren und wieder ausatmen. Wenn möglich, kannst du dabei jeweils bis 5 zählen. Also 5 Sekunden lang einatmen und 5 Sekunden lang ausatmen.

Übung 2: Weitsicht

Den Blick regelmäßig von der aktuellen Tätigkeit, wie Bildschirm, zu nehmen kann durch die kurze Ablenkung wieder für neue Energie und Entspannung sorgen. Richte den Blick in die Ferne, wenn möglich aus dem Fenster und beobachte, was dort zu sehen ist. Lasse den Blick am Horizont entlang schweifen und beobachte nur. Dabei solltest du, wenn möglich nicht nachdenken, sondern deine gesamte Aufmerksamkeit auf dieses Bild lenken. Wenn es dir schwer fällt von den Gedanken loszulassen, dann spreche gedanklich das, was du gerade siehst. Zum Beispiel „Ich sehe Wolken am Himmel, ein weißes Haus auf der anderen Straßenseite, eine Frau geht mit ihrem Hund spazieren, ein Vogel fliegt vorbei, …“

Übung 3: Augen schließen

1 Minute die Augen zu schließen, kann bei müden und gereizten Augen helfen, sich zu erholen.

Besonders, wenn wir bei der Arbeit die meiste Zeit auf einen Bildschirm sehen. Wir blinzeln weniger und unsere Augen sind deutlich mehr gefordert.

Übung 4: Hinter vorgehaltener Hand

Nimm beide Hände vors Gesicht und schließe die Augen. Gehe gedanklich an einen Ort der Entspannung. Das kann deine letzte Urlaubsreise sein, deine Badewanne, eine heiße Dusche oder ein Bild aus deiner Fantasie. Bleibe kurz in diesem Gedanken und spüre die positiven Emotionen, die er in dir weckt.

Anschließend atmest du tief ein, hältst die Luft kurz an und atmest wieder aus. Wiederhole diese Atmung 5 Mal.

Jetzt schneidest du hinter den Händen vor deinem Gesicht Grimassen oder knetest mit den Händen dein Gesicht. Durch diese Übung entspannen sich die Gesichtsmuskelpartien und diese Lockerung hat einen positiven Effekt auf den gesamten Körper.

Nun knete noch deine Nacken- und Schultermuskeln, um den dort sitzenden Alltagsstress loszuwerden.

Übung 5: Loslassen

Sitze ruhig und entspannt auf einem Stuhl, lege die Hände auf die Schenkel und lasse den Kopf hängen. Atme tief ein und beim Ausatmen spreche gedanklich den Satz „Lass los!“. Wiederhole diese Übung einige Male.

Ich wünsche dir einen entspannten Tag!


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